Infobüro für Unternehmen Aachen

Innovative Technologien für den Mittelstand - it's OWL Technologietransfer

it's OWL Transfertag am 18. August im Kreishaus Gütersloh. Unternehmen ziehen positive Bilanz

Wie können kleine und mittlere Unternehmen (KMU) von den neuen Technologien aus dem Spitzencluster it's OWL profitieren? Wie können sie die Ressourcen von Forschungseinrichtungen stärker für die Entwicklung eigener Innovationen nutzen? Diese und weitere Fragen diskutierten 230 Vertreter aus Wirtschaft und Wissenschaft auf dem ersten it's OWL Transfertag am 18. August im Kreishaus Gütersloh. Unternehmen berichteten, wie sie in Transferprojekten neue Technologien erfolgreich für ihre Produkte und Produktionsverfahren genutzt haben. Dabei wurde deutlich, dass die Zusammenarbeit mit den Forschungseinrichtungen hervorragend funktioniert und für beide Seiten einen Mehrwert darstellt. Interessierte Unternehmen können sich bis zum 31. Januar 2016 für neue Transferprojekte bewerben. 

Albrecht Pförtner (Geschäftsführer pro Wirtschaft GT GmbH) unterstreicht: „Mit den Transferprojekten von it's OWL erreichen wir auch kleine Betriebe, die bisher noch nie mit einer Hochschule zusammengearbeitet haben. Die Transferprojekte sind genau auf die Bedarfe der Unternehmen zugeschnitten: Die Technologien können einfach im Betrieb angewendet werden und führen zu einem direkten Mehrwert für das Unternehmen. Dabei ist der Aufwand für das Unternehmen überschaubar.“

In 39 Transferprojekten wurden Technologien aus dem Spitzencluster in Kooperation mit regionalen Forschungseinrichtungen in Unternehmen eingeführt. Dabei geht es beispielsweise um selbstkorrigierende Fertigung, Mensch-Maschine-Interaktion, Intelligente Vernetzung, Energieeffizienz und ganzheitliche Produktentwicklung (Systems Engineering).

Technologietransfer für Unternehmen
Unternehmen können auch weiterhin in Transferprojekten neue Technologien aus dem Spitzencluster nutzen, um konkrete Herausforderungen in ihrem Betrieb zu lösen. Anwendungsbereiche sind beispielsweise intuitive Bedienschnittstellen, die Vernetzung von Maschinen, intelligente Regelungsverfahren oder ein verbessertes Energiemanagement. Die Projekte werden in Kooperation mit einer regionalen Forschungseinrichtung aus dem Spitzencluster umgesetzt, deren Leistung durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert wird. Das Unternehmen trägt seinen eigenen Aufwand. Bewerbungsschluss für die nächsten Transferprojekte ist der 31. Januar 2016.

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Quelle: IKT.NRW

Publiziert am 25.08.2015