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Millionenfacher Identitätsdiebstahl: Sind Sie betroffen?

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik bietet eine Webseite, wo man überprüfen kann, ob man sich unter den Betroffenen des Identitätsdiebstahls befindet.

Die größte Bedrohung findet sich in sogenannten Bot-Netzen wieder. Dabei haben sich Kriminelle unbemerkt Kontrolle über ihren Rechner verschafft, wodurch dieser zu einem Bot geworden und zusammengeschlossen mit anderen Bots ein Bot-Netz entstanden ist.

Auf der extra erstellten Webseite des BSI können Sie feststellen, ob sie betroffen sind und finden zusätzlich unter der entsprechenden Rubrik die Antworten auf häufige Fragen.

Was tun wenn ich betroffen bin?

Wenn Sie betroffen sind, erhalten Sie eine vom BSI digital signierte E-Mail. In dem Betreff-Feld der Post steht ein Code. Derselbe Code wurde Ihnen zuvor auf Sicherheitswebseite angezeigt, und zwar unmittelbar nachdem Sie Ihre E-Mail zur Überprüfung an das Sytem geschickt haben. Auf diese Weise können Sie sicher gehen, dass die E-Mail tatsächlich vom BSI stammt. In ihr finden Sie Hinweise, was Sie tun sollen.
Zu den Maßnahmen zählen

  1. die Überprüfung Ihres Rechners auf Schadsoftware und die Installation eines geeigneten Virenschutzprogrammes.
  2. das Ändern aller Passwörter, die sie zur Anmeldung bei Sozialen Netzwerken, Online-Shops, E-Mail-Accounts und anderen Online-Diensten nutzen. Ändern Sie auch diejenigen Passwörter, die nicht zusammen mit der betroffenen E-Mail-Adresse als Login genutzt werden. Hinweise zur Nutzung sicherer Passwörter finden Sie hier.

Quelle: BSI

 

Publiziert am 22.01.2014