Infobüro für Unternehmen Aachen

Suchmaschinenlinks nicht blind vertrauen

Empfohlene Webseiten können Schadsoftware enthalten

Die Magdeburger Tester des AV-TEST Institutes haben in einer lang angelegten Studie herausgefunden, dass sich in den Trefferlisten regelmäßig auch Webseiten mit Malware befinden.

Google, Bing und weitere größere Suchmaschinendienstleister versuchen zwar, den Malewarevertreibern Steine in den Weg zu legen. Doch diese können sich ebenso wie andere Webseitenbetreiber der SEO-Webseitenoptimierung bedienen und sich somit in den Hitlisten weit oben positionieren. SEO steht hier für Search Engine Optimization und bedeutet, dass die Entwickler durch viele Webseiten und Blogs die meist verwendeten Suchbegriffe auslesen. Mit diesen Ergebnissen können sie Backlinks für die Suchmaschinen generieren. Ein Aufwand, der sich bei einer Hochrechnung der Ergebnisse zu lohnen scheint.

Die AV-Tester haben rund 40 Millionen Webseiten ausgewertet und um die 5000 Schadsoftwares ausfindig machen können. Rechnet man alleine die zwei bis drei Milliarden Suchanfragen bei Google hoch, so werden den Suchenden Hunderttausende von gefährlichen Webseiten angeboten.

Den sichersten Schutz bietet den Suchenden eine aktuelle Schutzsoftware auf ihren Rechnern. Die durchschnittliche Erkennungsrate der verschiedensten Softwares lag 2012 immerhin bei einer 92,5 % Rate, bei guten Sicherheitspaketen sogar bis zu 100 %.

Das AV-TEST Institut forscht im Bereich der IT-Sicherheit und Antiviren-Forschung: http://www.av-test.org

Publiziert am 09.04.2013